14.07.2011

Gemeinsam nach Brasilien: Regionale Partner unterstützen Projekt "Team Olympia 2016"

Roland Böller, Cheftrainer SSG 81 Erlangen, und Patrizia Medla, Marketingleitung Sontowski & Partner Group, im Kreise der jungen Schwimmer. Foto: Sebastian Stenz


SSG 81 Erlangen startet Projekt "Team Olympia 2016" - Sieben Schwimmer aus der Metropolregion - Ziel: Erfolgreiche Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro - Erfolgstrainer Roland Böller gewann mit seinen Athleten bereits 23 Medaillen - Partner aus der regionalen Wirtschaft ermöglichen zwei Höhentrainingslager jährlich und übernehmen Patenschaften - Patrizia Medla, Sontowski & Partner: "Wir identifizieren uns mit den ehrgei-zigen Zielen des Projekts."

ERLANGEN - Eine Medaille bei den olympischen Spielen, das ist der größte Erfolg den ein Sportler in seiner Karriere erreichen kann. Das gilt natürlich auch für die Schwimmer der SSG 1981 Erlangen. Der Schwimmverein und ihr Cheftrainer Roland Böller haben für die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien ein ehrgeiziges Ziel ausgerufen: Ein oder mehrere Athleten aus der Region sollen erfolgreich an den Spielen in Rio de Janeiro teilnehmen und - im besten Fall - um einen Platz auf dem Sieger-treppchen schwimmen. Das Projekt "Team Olympia 2016" soll diesen Wunsch Wirklichkeit werden lassen. "Mit dem Projekt wollen wir bundesweite Maßstäbe setzen, unseren Status als eine der deut-schen Schwimmhochburgen behaupten und nicht zuletzt die erfolgreiche Olympiateilnahme verwirkli-chen", erklärt Trainer Böller. Die talentiertesten und erfolgreichsten Athleten der Metropolregion werden im "Team Olympia 2016" zusammengefasst und gezielt gefördert. Für den Erfolg des ehrgeizigen Projekts hat die SSG mehrere starke Partner aus der regionalen Wirtschaft gefunden. "Wir sind vom Konzept der SSG und Roland Böllers überzeugt und leisten deshalb gerne unseren Beitrag zum Projekt Team Olympia 2016", erklärt Patrizia Medla von der Erlanger Immobiliengesellschaft Sontowski & Partner, die eine der Unterstützer ist. Um die jungen Athleten auch außerhalb des Schwimmbeckens voranzubringen, kooperiert die SSG außerdem mit der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg, die sich um die schulische Ausbildung der noch jungen Sportler kümmert.

Harte Arbeit im Becken und Kraftraum
Derzeit sind für das "Team Olympia 2016" sieben Athleten vorgesehen, die bereits erste Erfolge bei deutschen Meisterschaften oder deutschen Jugendmeisterschaften vorweisen können. "Aber auch in den jüngeren Jahrgängen sind einige Talente, die den Sprung in das Team schaffen können", berichtet Böller. Von den Teammitgliedern wird neben dem nötigen Talent eine außergewöhnliche Leis-tungsbereitschaft gefordert. "Die Schwimmer des Teams haben neun Trainingseinheiten in der Woche. Dazu gehört das Training in der Schwimmhalle ebenso wie Lauf- oder Krafttraining", erklärt der

Trainer. Insgesamt investieren die jungen Sportler täglich zwischen vier bis sechs Stunden für ihren Sport. "Es ist harte Arbeit, in der Weltspitze zu schwimmen. Aber alle sind motiviert und engagiert", sagt er. Am Ende jedes Jahres werden dann die Leistung, die Leistungsbereitschaft und die Perspek-tiven der einzelnen Athleten überprüft.

Erfahrener Erfolgstrainer
Die Leitung des "Team Olympia 2016" übernimmt mit Roland Böller ein erfahrener Trainer, der mit seinen Athleten bereits 23 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften ge-wann. Den bisher größten Erfolg feierte er mit Hannah Stockbauer, die er zu fünf Weltmeistertiteln und drei Europameistertiteln geführt hat. Bei Olympia blieb der Schwimmerin, nach der die Erlanger Schwimmhalle, in der auch die Nachwuchsschwimmer trainieren, benannt ist, zwar eine olympische Goldmedaille verwehrt, mit der deutschen Staffel gewann sie aber 2004 die Bronzemedaille über 4 x 200 Meter Freistil. Im Jahr 2001 und 2003 zeichnete der Deutsche Olympische Sportbund Roland Böller als Trainer des Jahres aus. "Roland Böller ist ein sehr engagierter Trainer, der einen besonderen Draht zu seinen Schwimmern hat. Wir sind froh, mit ihm in Erlangen einen solchen Spitzenmann zu haben", erklärt Martina Markus, Vize-Präsidentin des Bayerischen Schwimmverbandes.

Firmen ermöglichen professionelles Training
Ein zentrales Trainingselement für die Entwicklung der jungen Athleten sind regelmäßige Höhentrai-ningslager, die ein professionelles Training unter besonderen Rahmenbedingungen ermöglichen. "Leider kann man ein Höhentrainingslager nicht überall durchführen. Wir haben unsere Stützpunkte in Flagstaff in den USA und in der spanischen Sierra Nevada", schildert Böller. Hier herrschen aufgrund der Höhenlage perfekte Bedingungen um intensiv zu trainieren, allerdings sind die Aufenthalte dort kostspielig. "Glücklicherweise ermöglichen uns unsere Partner aus der Wirtschaft dieses professionelle Arbeiten", freut sich der Coach. Die Firmen Sontowski & Partner, Mauss Bau, Heinlein, Der Beck, ZBI, defacto, Sparkasse Erlangen und die BU-Holding (Obi) finanzieren aber nicht nur die Höhentrainingslager, sie übernehmen auch Patenschaften für die Sportler. "Wir identifizieren uns mit dem ehrgeizigen Ziel des Projektes und wollen dabei helfen, einen Erlanger Athleten zu den Olympischen Spielen zu bringen und den Standort Erlangen als Schwimmhochburg weiter zu festigen?, erklärt Patrizia Medla von Sontowski & Partner.